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Freitag, 27. Februar 2015

Alle Achtung! 125 Glasverarbeitung in Målerås!

Irgendwann dieser Tage vor genau 125 Jahren wurde in dem im schwedischen Småland liegenden Dörfchen Målerås der erste Glasofen angeblasen und zwar genau an dem Ort, an dem 2012 das was heute noch übrig ist feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Von dort wurde einige Zeit später die Glashütte an den heutigen Standort verlegt. Der Grund war ganz einfach. Das war vor 125 Jahren mit ein paar aus Glas geblasenen Medizinfläschchen begann brauchte neue Räume.

Heute ist dort die Glasbläserei noch immer ansässig und dies ist dem Künstler Mats Jonasson zu verdanken. Er verstand es wie kein anderer im heute leider draniederliegenden schwedischen Glasreich allen Irrungen und Wirrungen der Neuzeit zum Trotz die Glasbläserei erfolgreich in das hier und jetzt zu führen.

Da wo noch vor wenigen Jahren die Agitatoren der sogenannten Moderne auf den berühmt berüchtigten Shareholder Value, den Gewinn der Aktionäre setzte, da setzte Mats Jonasson auf das, was einen Unternehmer ausmacht. Auf selbst und ständiges Handeln im Interesse des Unternehmens und damit selbst redend der in diesem tätigen Arbeitnehmer.

Dies ist auch der Grund, warum sich Mats Jonasson Målerås nach wie vor bei unseren Kunden wie anderswo der Beliebtheit erfreut und optimistisch in die Zukunft blickt. Wenn Sie dieses Jahr auf Ihrer Schwedenreise vielleicht noch etwas Zeit haben, dann statten Sie doch einfach der Glashütte in Målerås einen Besuch ab. Im Werksverkauf gibt es immer dies und das zu entdecken. Im darüber befindlichen Wirtshaus bekommt man immer eine gute Tasse Kaffee und einen Happen zu essen. In diesem Sinne vi ses i Målerås.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Die Karlskrona Lampfabrik Petroleumlampen Collection 2015 ist da - eine interessante Story

Letztes Jahr wurde die Karlskrona Lampfabrik im schwedischen Blekinge Unternehmen des Jahres wozu wir auf diesem Wege noch nachträglich recht herzlich gratulieren.

Parallel dazu konnte die Karlskrona Lampfabrik in den letzten Jahren entgegen dem Trend den Umsatz verdoppeln woran auch unsere Kunden einen nicht unerheblichen Anteil hatten. Deshalb auch an dieser Stelle an diese unser Dank!

Dass sich die beliebten Petroleumlampen aus Karlskrona nach wie vor wachsender Beliebtheit erfreuen hat seinen guten Grund. Der jungen Familie Skantze gelang es vor einiger Zeit sehr erfolgreich die Generationsnachfolge anzutreten und allein deshalb hat dieses Bild an dieser Stelle seine Berechtigung. Es steht symbolhaft für ein schwedisches Unternehmen der ersten Stunde, welches seit 1884 durchgehend in Familienbesitz befindet!

Das Bild zeigt eine Maschine deutscher Herkunft aus dem 19.Jahrhundert die seitdem durchgehend und vor allem fehlerfrei ihren Dienst in Karlskrona versieht. Das einzige was in den 1960er Jahren gemacht wurde war, den Antrieb von einem Dampfkraft gesteuerten Transmissionsriemen auf Elektro umzustellen. Alles andere ist nach wie vor gleich und in Karlskrona hat niemand Anlass daran etwas zu ändern. Es funktioniert zur Zufriedenheit der Kunden.

Nachdem die Karlskrona Lampfabrik Ende 2013 das letzte Mal Preise wie das Sortiment anpasste, war es nun an der Zeit die eine oder ander Justierung vorzunehmen, die wir soeben einarbeiteten. So fiel das eine oder andere Produkt weg. Dafür kam wieder hier und da etwas dazu. Aber am besten schauen sie selbst. Auf lampfabriken.com finden Sie weitere Informationen.

Dienstag, 24. Februar 2015

Simu Nordic ist wieder da!

Im Sommer 2011 lernten wir auf einer unserer Reisen nach Lappland das Unternehmen Simu Nordic kennen. Simu Nordic war zu dieser Zeit eines der wenigen schwedischen Unternehmen, welches der Globalisierung stand hielt und die Produktion nicht nach Fernost verlagerte. Viel mehr wurden wie ehedem direkt am Polarkreis Made in Sweden sehr ansprechende Damenbekleidung aus Merinowolle auf Strickmaschinen Made in Germany gestrickt, was natürlich auch unsere Kundinnen sehr freute.

Ende letzten Jahres teilte uns Simu Nordic dann leider mit, dass das Unternehmen aus Altersgründen zum Verkauf steht. Nun ist in Form von Ullrica Ek eine Käuferin gefunden, die in doppelter Hinsicht ihr Handwerk versteht. Selbst aus Piteå nahe dem Sitz von Simu Nordic in Övertorneå stammend hat sie natürlich eine enge Verbindung zur Tradition weit oben im hohen Norden, die sich in den vielen Mustern widerspiegelt.

Als Inhaberin einer Strumpffabrik auf der schwedischen Insel Gotland ist sie geradezu dazu prädestiniert, die Marke Simu Nordic erfolgreich weiter zu führen. Gestern teilte sie uns nun mit, dass nach der Schneeschmelze im Mai / Juni diesen Jahres der Maschinenpark von Övertorneå auf die Insel Gotland zu ihrer Strumpffabrik verlegt wird. Die Sommermonate werden dazu genutzt, die Produktion wieder in Gang zu bringen und wenn alles gut läuft, ist dann ab September pünktlich zur dann beginnenden kühleren Jahreszeit wieder Strickmode von Simu Nordic verfügbar.

Klar damit auch für uns, dass wir uns diese Termine rot im Kalender anstrichen um rechtzeitig im Herbst diesen Jahres wieder Simu Nordic Produkte auf unserem Balticproducts.eu anbieten zu können.

Davon unbenommen freut uns vor allem, dass eine schwedische Traditionsmarke in schwedischer Hand verblieb und eben nicht wie so manch andere schwedische Marke nach sonstwohin ausgelagert wurde. So ist gewährleistet, dass Simu Nordic Produkte weiterhin zurecht das Siegel Made in Sweden tragen, was sich natürlich auch in der Qualität widerspiegeln wird.

Montag, 23. Februar 2015

Produkt der Woche: Babymode von La´Lina aus Lettland

Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass das Baltikum eines der Zentren der europäischen Textilproduktion ist. Im Zuge der Reindustriealisieurung Europas hat der Standortvorteil schon seine Vorteile wie wir erst vorige Woche bei einem Besuch des Ullcentrums auf Öland mit den dort tätigen Mitarbeiterinnen diskutierten.

Im Zuge dessen möchten wir Ihnen heute liebevoll von jungen Lettinnen hergestellte Babymode vorstellen, die Ihrem Kind die richtig Geborgenheit geben. La´Lina ist ein sehr junges lettisches Unternehmen, welches sich der Tradition hochwertiger Textilproduktion verschrieben hat, die auf einzigartige Weise Tradition und Moderne miteinander verbindet.

Hier steht wirklich die Funktion sowie Sinn und Zweck der Babymode im Vordergrund wie der hier zu sehende Schlafsack zeigt. Dies erklärt, warum sich Babymode aus Made in Latvia zunehmender Beliebtheit bei jungen Müttern erfreut.

Sonntag, 22. Februar 2015

Faszinierend: Das Goethe Barometer

Anders kann man nicht das bezeichnen, was unser Goethe Barometer seit einigen Tagen zeigt. Jede noch so kleine Luftdruckschwankung wird in der Tülle unseres Goethe Barometers angezeigt.

Steigt der Luftdruck, sinkt sofort der Flüssigkeitspegel, sinkt er, dann steigt der Flüssigkeitspegel wieder. Dies interessanterweise sofort während ein mechanisches Dosenbarometer immer noch einige Sekunden Reaktionszeit auf Grund der Mechanik
benötigt.

Wer also wirklich ein in Echtzeit arbeitendes Barometer sein eigen nennen möchte, der kommt um das gute alte Goethe Barometer nicht herum. Es reagiert sogar noch schneller als eine elektronische Wetterstation, da auch diese a priori längere Signallaufzeiten hat.

Ein weiterer Vorteil des Goethe Barometers ist die Tatsache, dass es wie ein mechanisches Dosenbaromter keinerlei Batterien für seinen Betrieb benötigt. Es funktioniert von selbst unter Ausnutzung der Naturgesetze.

Es übrigens nicht Johann Wolfgang von Goethe, der diese Funktionsweise entdeckte. Diese war den Menschen schon viele hunderte von Jahren zuvor bekannt. Goethe nutzte "nur" ein deratiges Barometer, was natürlich seine damaligen Zeitgenossen sehr interessant fanden. Wenn der sonst so moderne Geheimrat einem derart alten Gerät den Vorzug gab, dann muss daran etwas ganz besonderes sein und das ist es ja auch.

Dieses Goethe Barometer wurde übrigens bis Anfang der 1990er nahezu baugleich in Schweden als sogenanntes Skruf Barometer der Glashütte Skruf angeboten. Noch heute schwören manch alte schwedische Glasarbeiter in Angesicht des Goethe Barometers aus dem Thüringer Wald Stein und Bein, dass es entweder ein altes Skruf Barometer oder eine Kopie des Skruf Barometer ist.

Sehr wahrscheinlich scheint es aber genau andersherum zu sein. Sehr wahrscheinlich wurde das Skruf Barometer wie viele andere Produkte im Rahmen der Gestattungsproduktion in der DDR in billiger Lohnarbeit hergestellt.

Mit der Wirtschafts-und Währungsunion vom 01.07.1990 stiegen dann plötzlich für schwedische Einkäufer die Preise für Produkte Made in GDR um ca. 400%. Ein Grund, warum es das Skruf Barometer wie viele andere ehemalige Produkte des schwedischen Glasreiches heute nicht mehr gibt. Labten sich doch zwischen KALMAR im Osten und VÄXJÖ im Westen viele schwedische Glaswerke an den Schnäppchen die Honecker, Mittag, Schalck Golodkowski & Co. für den buchstäblichen Apfel mit Ei für harte Devisen verhökerten.


Freitag, 20. Februar 2015

Neu: Die Balticproducts Exklusiv Porzellantassen Edition Made in Germany

Aus Thüringen stammend zieht es uns immer wieder in die alte Heimat. So auch im Dezember letzten Jahres wo wir die Porzellanmanufaktur Volkstedt in Rudolstadt kennen lernten. Schnell kamen wir überein, doch einmal darüber nachtzudenken, ob man nicht einige Motive unserer reichhaltigen Fotosammlung auf Porzellantassen anbringen kann. Nun ist es vollbracht und die ersten vier Motive sind einzeln oder als Set online erhältlich.

Sie zeigen sehr interessante Motive. Von links nach rechts beginnend ist als erster der Volgsjö See in VILHELMINA zu nennen. Vielen Lapplandfreunden ist das in Schweden liegende VILHELMINA bekannt. Oft wird es auch das Tor zu Lappland genannt.

Es folgt eine Aufnahme der Mitternachtssonne an der Schwedisch Finnischen Grenze in KARESUANDO wo die bekannte Messermanufaktur Karesuando Kniven ihren Sitz hat. Die nächtliche Stille bei strahlender Sonne nachts um ein Uhr hat wirklich etwas ganz besonderes.

Natürlich darf auf unserer ersten Kollektion der Elch nicht fehlen. Er stand bei einer unserer Lapplandreisen südlich ÖSTERSUNDs an der E45 und schaute uns beim Auto fahren zu.

Ganz rechts zu sehen ein Schnappschuss von der Hardangervidda, einem in Norwegen befindlichen Hochplateau auf dem auch im Juni noch Schnee und Eis zu finden ist. In unmittelbarer Nähe der Hardangervidda befinden sich die Unternehmen Jerven Fjellduk, Brusletto und Hardanger Bestikk.

Die Tassen selbst werden von der Porzellanmanufaktur Kämmer gefertigt und tragen zurecht das Siegel Made in Germany. Die Porzellanverarbeitung hat in Thüringen eine sehr lange Tradition und steht in direkter Verbindung zu Johann Friedrich Böttgers Entdeckung des Porzellans im sächsischen MEISSEN.  Da Böttger selbst gebürtiger Thüringer war, dürfte selbst erklärend sein, wie, warum und wieso Thüringen sehr schnell zu einer Heimstatt der Porzellanproduktion wurde.

So freut es uns natürlich in mehrfacher Hinsicht, wenn wir Ihnen heute ein echtes Stück deutsch schwedischer Zusammenarbeit vorstellen können der durchaus auch dafür steht, dass man heute sehr wohl mitten in Europa produzieren kann. Man muss es nur wollen!

Bemerkenswert: 15 Milliarden lebende Milchsäurebakterien pro Kapsel

Das Thema Milchsäurebakterien beschäftigt unser Unternehmen mehr oder weniger seit Gründung und das ist nun doch schon ein paar Jährchen her.

Nachdem wir im Jahre 2009 einen finnischen Hersteller von Milchsäurepräparaten bei der Registrierung der in Deutschland üblichen Pharmazentralnummern (PZN) unterstützen konnten, lag dann zwischenzeitlich der Schwerpunkt unserer Aktivitäten in anderen Gebieten.

Letztes Jahr im Sommer machte uns dann einer unserer Lieferanten darauf aufmerksam, dass sich in der Milchsäurebakterienszene in Schweden jede Menge tut und so nahmen wir die ersten Präparate in das Sortiment unseres Balticproducts.eu auf.

Nun ist es wieder ein schwedischer Hersteller, der Schlagzeilen macht und zwar sehr interessante. War doch bis dato mehr oder weniger die magische Grenze bei um die neun Milliarden lebender Milchsäurebakterien pro Kapsel.

Diese über Jahrzehnte bekannte wahre "Schallmauer" durchbrach das schwedische Unternehmen Baltex Natural AB jetzt mit dem Präparat LactiPlus Forte, welches seit kurzem erhätlich ist. Es enthält Tatsache 15 Milliarden lebender Milchsäurebakterien pro Kapsel, was bis dato nicht für möglich gehalten wurde.

Grund für uns dem Thema Milchsäurebakterien zukünftig wieder etwas mehr Zeit zu widmen. Zeigt sich doch heute nach Jahrzehnten, dass diesbezügliche Forschungsarbeiten um den finnischen Nobelpreisträger Arturri IIlmari Virtanen (1895 - 1973) noch sehr lange und vor allem effektiv nachhallen.

Arturri IIlmari Virtanen erhielt nicht grundlos den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten im Umfeld der Nahrungsmittelchemie. Sein Team war es, was bereits in den frühen 1960er Jahren erste Versuche mit Milchsäurekulturen in Form der Silage in Finnland durchführte.

Recht schnell erkannten die Forscher schon damals vor rund 50 Jahren, dass ein ausgeglichener Milchsäurebakterienhaushalt sowohl Fauna wie Flora sehr dienlich ist.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fischölkapseln oder doch lieber gleich Möllers Tran in Flaschen?

Diese Frage stellt sich immer wieder und hat gleich mehrere interessante Aspekte.

Da ist zunächst natürlich der Preis. Für um die 16 bis 18 Euro erhalten Sie beim Händler Ihrer Wahl ein Flasche Möllers Tran aus Norwegen oder Lysi Tran aus Island.

So eine Flasche reicht, wenn Sie jeden Tag einen Eßlöffel davon nehmen gut und gern einige Wochen und man kommt damit sehr gut über den Winter, was unserem Wohlbefinden sehr dienlich ist. Wird doch das Fischöl aus dem hohen Norden nicht grundlos als der kleine Sonnenschein bezeichnet. Denn dieser spiegelt sich im Vitamin D wieder, welches dem Wohlbefinden dient und aller Wahrscheinlichkeit nach Einfluss auf Depressionen hat. Nicht grundlos findet man in der dunklen Jahreszeit viele depressive Menschen, während dies im Sommer beim Bade unter strahlender Sonne eher weniger der Fall ist.

Während dieser Zeit wird die Vitamin D Produktion durch die Sonne im Körper automatisch angeregt. In der dunklen Jahreszeit wo man sich meist drinnen aufhält, ist dies natürlich nicht der Fall.

Auch sonst wird wieder mehr und mehr altes längst verloren geglaubtes Wissen bekannt, was eine sehr klare Sprache spricht. Wussten doch schon unsere Großväter, dass Fischöl auf Grund des hohen Gehaltes an Omegea Säuren als Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen hilft wie es auch die Gehirnfunktion positiv beineinflusst.

Damit zurück zur eingangs gestellten Frage. Neben der Frage des Preises der eindeutig zugunsten der Fischölflasche ausfällt hat die Nutzung von Fischölkapseln noch einen anderen Aspekt. Sie wissen nie ganz genau, was Sie da sonst noch zu sich nehmen. Denn irgendwie so richtig klar ist selten woraus die Kapseln bestehen und diese werden zwangsläufig mit verdaut.

Deshalb nutzen die norwegischen wie isländischen Fischölproduzenten seit Jahr und Tag Glasflaschen als Verpackung! Glas ist wirklich einer der wenigen Verpackungsmaterialien, welches chemisch neutral reagiert. D.h. es reagiert mit nix! Was aber mit nix reagiert, kann a priori keinerlei ggf. ungünstigen chemischen Verbindungen aufbauen. So ist beim Genuss von Fischöl aus der Glasflasche wirklich die Garantie gegeben, dass man wirklich nur das Fischöl zu sich nimmt.

Dies eignet sich übrigens auch sehr gut zum braten oder als Zugabe an frischen Salaten.

Dienstag, 17. Februar 2015

Wo wird Orrefors Glas produziert?

Jedenfalls nicht mehr in Orrefors! Wir waren soeben am Orrefors Glasbruk und stellten fest, dass nun wirklich alle Messen diesbezüglich gesungen sind. Nachdem der Glasofen schon vor längerer Zeit ausging, ist er nun gleich ganz w wie weg!

Übrig blieb eine riesengrosse total leerstehende Halle die für alles mögliche nur nicht mehr zur Glasherstellung taugt. Dementsprechende Maschinen leider Fehlanzeige. Dies der Stand im Februar 2015.

Montag, 16. Februar 2015

Zu Besuch bei Ölands Ullcentrum

Das doch noch recht kalte Winterwetter konnte uns heute nicht davon abhalten, uns zum Ullcentrum auf Öland aufzumachen. Gab es doch dies und das zu besprechen seitdem wir im Herbst letzten Jahres diverse Wolltextiliendes Ullcentrums in unser Sortiment auf Balticproducts.eu aufnahmen.

Besonders waren wir erfreut zu hören, dass wirklich die gesamte Produktion Made in Europe ist. Auf Öland entstehen die Designs der schicken und vor allem sehr funktionalen Stricksachen. Die Wolle stammt ausschliesslich von schwedischen Schafen. Das Strickenvon Hand übernehmen Strickerinnenin Schweden wie aus den baltischen Ländern.

Durch den so entstandenen direkten Draht zur Produktion sind natürlich Individualanfertigungen keinerlei Problem. Wir benötigen nur Ihre Masse und schon entsteht Ihr ganz individueller Pullover oder Strickjacke.

Dass beim Design typisch öländische Motive im Vordergrun stehen, liegt in der Natur der Sache. So nehmen einen sehr breiten Raum in verschiedenen Grautönen gehalteren Strickmuster ein, die schon seit Jahrhunderten auf Öland Verwendung finden.

Dienstag, 10. Februar 2015

Preissenkung auf J:Son Fliegen aus Schweden

Nun sind Tatsache schon drei Jahre ins Land gegangen, seitdem wir J:Son Fliegen in unserem Sortiment aufnahmen. Dazu inspirierten uns etwa um genau diese Zeit im Februar 2012 Fliegenfischer, die äußerst gern am Ålsterån im Nordosten Schwedens auf Fliege gehen und damit sehr erfolgreich sind.

Dieser sich mehr oder weniger quer durch den Südosten Smålands entlang der Ortschaften Alstermo - Alsterbro - Fröseke gen Kalmarsund schlängelnde Fluss ist sehr reich an Salmoniden verschiedenster Art. Das schnell strömende und klare Wasser bietet samt der vielen im FLußgrund befindlichen Steine hinreichend viele Versteckmöglichkeiten.

Damals vor drei Jahren begann aber auch die Zeit wo die schwedische Krone sehr sehr stark wurde, was sich in Bezug auf die J:Son Fliegen doppelt auf deren Preise auswirkte. Einerseits hat jedes Produkt bei Markteinführung einen etwas höheren Preis als später. Andererseits verteuerte sich durch die Stärke der schwedischen Krone natürlich der Preis in Euro.

Da nun aber die J:Son Fliegen mehr oder weniger zum Brot und Buttergeschäft des erfolgreichen Fliegenanglers wurden und die schwedische Krone heute viel schwächer als noch vor drei Jahren ist, geben wir natürlich die daraus resultierende Preissenkung gern an unsere Kunden weiter.

Bleibt nur zu sagen: Petri Heil auf eine gute Angelsaison 2015 die hoffentlich bald beginnen mag.

Das sind sie wieder, die guten alten Petroleumdeckenlampen

Jeder Schwedenfan kennt sie. Die guten alten Petroleumdeckenlampen, die in so manch Sommarstuga von der Decke hängen. Tun sie doch auf Grund ihrer zeitlos einfachen Konstruktion auch im zweiten Jahrzehnt des 21.Jahrhunderts genau das, wozu eine Deckenlampe da ist. Licht zu geben!

Auch wenn es manch Zeitgenosse nicht glauben mag, werden doch diese guten alten Petroleumdeckenleuchten heute immer noch produziert. Die Karlskrona Lampfabriken stellt diese in Schweden aus dem her, woraus schon immer Petroleumlampen produziert wurden. Aus Messingblech.

Ein Beispiel ist die hier zusehende Vedeby Petroleumlampe, die wie das Luciamädchen ringsherum noch einige Kerzen trägt. Die Kombination aus der im Inneren brennenden Flamme der Petroleumlampe und den außen aufgesteckten brennenden Kerzen gibt jedem Raum eine ganz individuelle Note und dies sommers wie winters.

Interessanterweise hat vor allem im Sommer eine Petroleumlampe ihren doppelten Reiz. In einer lauen Sommernacht sorgt langsames verbrennen von Petroleum dafür, dass Mücken u.a. Plagegeister fern bleiben. Sie mögen so etwas glücklicherweise nun gar nicht.

Insofern ist es durachaus an der Zeit jetzt seine Petroleumlampe zu bestellen, wenn man sie im Sommer nutzen möchte. Die Petroleumlampen aus Karlskrona wie die des dänischen Unternehmens Delite werden aus vielen Einzelteilen in mühevoller Handarbeit hergestellt und auch im Jahre 2015 gilt: Gut Ding will Weile haben!

Montag, 9. Februar 2015

Elchjagd 2015 in Vorbereitung

Jetzt wo die Elche und anderes Wild der Schonzeit unterliegen machen sich allenortes in Schweden, Norwegen und Finnland die Jäger Gedanken über die Saison 2015, die im Herbst beginnt.

So auch in dem zu Småland gehörenden VÄSTERVIK wie die Västerviks Tidningen dieser Tage berichtet.

Neben der Elchjagd steht im Südosten Schwedens mehr und mehr die Wildschweinjagd im Fokus. Auf Grund der sehr starken Vermehrung der Wildschweine in den letzten Jahren sind diese mittlerweile zu einem Schädling der Landwirtschaft geworden. Allenortes sind in Småland die Spuren nächtlichen Grabens zu sehen. Mal erwischt es im Sommer ein Maisfeld und mal die Beete in Nachbars Garten. Deshalb wunder nicht wirklich, wenn die Jäger beginnen ihre Hunde für die Wildschweinjagd abzurichten.

Im Zuge dessen wird natürlich immer wieder über die richtige Bekleidung gefachsimpelt. Mehr und mehr zeigt sich, dass die aus Norwegen kommenden Jerven Fjellduken an Bedeutung gewinnen.

Wie auf dem Bild rechts zu sehen, bieten sie dem Jäger die richtige Tarnung und Bewegungsfreiheit während des Ansitzes. Das einzige woran auf diesem Bild den Jäger wirklich noch erkennt, ist das ungeschminkte Gesicht des Jägers wie dessen Hände. Ansonsten fällt es schon dem Betrachter des Bildes sehr schwer, den Jägersmann zu erkennen. Ein weiterer Vorteil der Jerven Fjellduken ist die Geruchsdichte, so dass das Wild keine Witterung aufnehmen kann. Wenn sich dann noch der Hund unter dem Jerven Fjellduken befindet, sind gute Anblicke garantiert, da natürlich dann das Wild den Hund auch nicht wittert.

Produkt der Woche: Kuksas aus Lappland mit Rentierhorneinlage

Schon 1996 bei unserem ersten Lapplandurlaub fanden wir an den Kuksas (finnische Bezeichnung) bzw. Kåsas (schwedisch und norwegische Bezeichnung) Gefallen. Muss doch erst einmal jemand auf die Idee kommen, aus einer Birkenknolle so eine Tasse zu fertigen, die mehrere Jahrzehnte ihren Dienst tuen kann.

Im Zuge der Inbetriebnahme unseres online shops renleder.de im Sommer 2010 stand natürlich fest, dass die beliebte Kuksa bzw. Kåsa in unserem Sortiment eine Rolle spielen wird.

So bieten wir seitdem klassische Kuksas bzw. Kåsas aus reinem Birkenholz an und natürlich Kuksas bzw. Kåsas die mit Motiven aus der Mythologie der Sámi in Form einer Rentierhorneinlage verziert wurden und so der Birkenholztasse eine ganz besondere Note geben.

Die Pflege der beliebten Birkenholztassen aus Lappland ist übrigens denkbar einfach. Wenn diese nach Gebrauch immer mit etwas warmen Wasser gesäubert werden und an der Luft trocknen konnten, benötigen sie keine weitere Pflege mehr. Dies geht am einfachsten, wenn man die Kuksa bzw. Kåsa so aufhängt, dass von allen Seiten die Luft heran kann.

Sollte sie dann doch irgendwann einmal undicht werden, ist auch das absolut kein Problem. Stellen Sie Ihre Kuksa bzw. Kåsa in einen tiefen Teller und füllen sie diese randvoll mit Speiseöl. Ob Sie dabei Olivenöl, Rapsöl oder welches Öl auch immer nehmen, bleibt Ihnen überlassen.

Lassen Sie nun die Birkenholztasse solange stehen, bis das Öl von innen nach außen durch die Poren des Holzes drang. Dadurch werden ggf. vorhandene kleine Risse, die in der Natur der Sache liegen, da Holz im Gegensatz zu manch Zeitgenossen immer arbeitet, verschlossen. Wenn Sie dann nach dem herausnehmen dieses Bild erhalten, dann können Sie davon ausgehen, dass Ihre Kuksa bzw. Kåsa dicht ist.

Auf der Abbildung zu sehen eine Birkenholztasse in dem Zustand wie sie aus dem Ölbad kam. Wir haben diese dann nur noch einige Zeit auf eine saugfähige Unterlage gestellt, damit das Öl ablaufen kann. Alles in allem benötigt man dafür 36 bis 48 Stunden. Im Regelfall ist das Öl von innen nach aussen innerhalb von 24 Stunden. Das Abtropfen braucht dann noch einmal rund einen Tag. Wenn Sie also vor einem Wochenendtrip am Montag Abend beginnen, die Kuska bzw. Kåsas einsatzbereit zu machen, dann können Sie sehr sicher davon ausgehen, dass dies am Donnerstag der Fall sein wird.

Samstag, 7. Februar 2015

Jetzt mit Sanddorn- und Johannisbeerpulver Vitamine tanken

Noch sind es doch einige Wochen bis das erste frische Obst und Gemüse der Saison 2015 auf die Tische der Wochenmärkte kommt. Gleichzeitig ist das wechselhafte Wetter momentan dazu angetan, Erkältungen welcher Art auch immer Vorschub zu leisten.

Dem kann man, entsprechende Kleidung bei Aufenthalt im Freien natürlich voraus gesetzt, recht einfach entgegen wirken.

Mischen Sie doch einfach täglich einen Löffel Sanddorn- oder Johannisbeerpulver unter Ihr Müsli oder machen sich einen guten Tee daraus.

Was unseren Großeltern schon nützte, kann ja heute nicht falsch sein. Zumal es den Geldbeutel doch erheblich schont.  So ein Beutel mit um die 125 Gramm natürlich getrockneten Beerenpulvers kostet oft weniger als 20 Euro. Er reicht aber sehr sehr lange.

Beides Sanddorn- wie schwarze Johannisbeere sind wahre Vitamin C Bomben und genau deshalb vor allem in der bald beginnenden Übergangszeit zwischen Winter und Frühjahr genau das richtige. Wer möchte schließlich dann, wenn die ersten Sonnenstrahlungen locken zu Hause mit einem dicken Schal um den Hals hocken?

Freitag, 6. Februar 2015

Versenkte die Wirtschaftsförderung NRW Steuergelder bei Biolatte.de?

Dies ist gut möglich und stellt sich heute im Februar 2015 so dar:

Im Spätsommer 2009 unterstützte der Autor das finnische Unternehmen Biolatte Oy bei der Registrierung der in Deutschland üblichen Pharmazentralnummern, auch kurz PZN genannt.

Rund ein Jahr später wurde in BOCHUM, Bundesland NRW im Rahmen eines mit Steuermitteln geförderten Telemedizinprojektes die Medserviceruhr GmbH mit Sitz auf dem Unicampus gegründet. Die MedServiceRuhr trat vollmundig an, total kreative und noch nie dagewesene mobile e-health solutions, wie man so etwas neudeutsch nennt, zu entwickeln. Bei Lichte betrachtet waren diese sogenannten e-health solutions so neu wie ein ein alter Wein im neuen Gartenschlauch. Die GPS Ortung eines in einen Notfall geratenen Menschen war bspw. schon lange vorher technisch möglich und gehört mehr oder weniger schon immer zur Grundausstattung jedes Smartphones. Die betreffende App heißt auf dem iPhone schlicht und ergreifend Kompass.

Im Sommer 2011 bot sich dann die MedServiceRuhr GmbH dem Autor an, ihn beim Vertrieb der Biolatte Produkte in Deutschland zu unterstützen und nahm mit dessen Unterstützung die URL biolatte.de in Betrieb, wir berichteten.

Dann geschah das, woran schon zu New Economy Zeiten viele Unternehmen wie bspw. ein ehemals in LEIPZIG ambitioniert gestartetes Unternehmen scheiterten. Auf die Welle der Euphorie die dicke Marie kassieren zu können, folgte recht schnell die Phase tiefer Ernüchterung. Haben doch die Götter auch im Betrieb eines online shops, nichts andere war Biolatte.de, ganz an den Anfang den Schweiß harter Arbeit gesetzt. Nicht grundlos hieß es früher einmal: Ohne Fleiß keinen Preis! Dies schien aber einigen Vertretern der Generation JDE in LEIPZIG wie BOCHUM nicht ganz so geläufig zu sein.

Da vermutlich im Herbst 2011 die MedServiceRuhr trotz massiver Förderung durch das Bundesland NRW in Zahlungsschwierigkeiten kam, sprangen zum Dezember 2011 die ersten Mitarbeiter ab. Was soll auch jemand tun, der mehrfach im Regelfall über zwei Monate am Stück hinweg kein Gehalt bekam? Das sagt dann letztlich gar die Bundesanstalt für Arbeit lieber ein Schrecken mit Ende als ein Ende ohne Schrecken und stimmt der fristlosen Kündigung des Arbeitnehmers zu. Zugegeben so etwas passiert nicht alle Tage.

Schon ein Jahr später war von Biolatte.de nicht mehr viel zu sehen. Am 08.12.2012 findet man auf Biolatte.de nur noch die Meldung under construction, wir berichteten. Im Mai letzten Jahres gleiches Bild, wir berichteten ebenfalls.

Heute nun lesen wir u.a. bei Sparmedo wie Medizinfuchs, dass Biolatte Produkte momentan nicht lieferbar sind und man sich doch bitte an die MedServiceRuhr wenden solle. Die Frage ist nur wie??? Die URL medserviceruhr.de hilft nicht weiter. Diese scheint p wie platt zu sein. Nicht einmal unsere Lieblingssuchmaschine zeigt sie noch an und das will wirklich etwas heißen.

Bleibt am Ende des Tages anscheinend wirklich nur die Erkenntnis, dass das Bundesland NRW hier eine ganze Stange Geld versenkte und natürlich damit verbunden die Frage, wie ernst der Projektträger seine Kontrollpflicht nahm? Diesem hätte nämlich spätestens Ende 2011 ein Licht aufgehen müssen, als die ersten Mitarbeiter auf Grund ausbleibender Gehaltszahlung von Bord gingen. So etwas geht normalerweise in einem mit öffentlichen Geldern geförderten Projekt nicht!

Wenn nämlich der Antragsteller gängigen EU Richtlinien folgend die Gesamtfinanzierung des Förderprojektes vor Projektstart belegte, was anzunehmen ist, da sonst kein Förderbescheid und der Projektträger während des Projektes seiner Kontrollpflicht nachgekommen wäre, dann wäre schon weit vor dem Dezember 2011 offenbar geworden, dass die MedServiceRuhr GmbH unregelmäßig Gehälter zahlt und daraus natürlich die berechtigte Frage entsteht, wo bitte dann das Geld ist?

Dies heraus zu kommen, ist beileibe kein Problem. Man muss sich nur als Projektträger regelmäßig die Kontoauszüge des geförderten Unternehmens kommen lassen. Dann sieht man schon vom ersten Moment an, wenn nur ein Cent falsch gebucht wurde und natürlich fällt erst recht auf, wenn Gehälter nicht gezahlt wurden. Das ist ja bei einigen Nasen ein nicht zu übersehender Posten. Vor allem wenn das Unternehmen sonst kaum Kosten hat. Da muss doch auffallen, ob Gehälter in Summe über alle Mitarbeiter gut fünfstellig gezahlt wurden oder nicht.

Schon komisch, dass dies in anderen Bundesländern in denen der Autor selbst mehrfach Förderprojekte in verschiedenen Rollen begleitete etwas anders ist. Selbst in Fällen wo nur ein paar läppische tausend Euro gefördert wurden, musste der Antragsteller die Kontoauszüge vorlegen und bekam erst dann sein Geld vom Projektträger. Wie dann über Jahre hinweg eine derartige Praxis in ganz anderer Größenordnung in NRW möglich ist, erschließt sich nicht so richtig.

Tja auch bei den dänischen Bolcher geht mal was kaputt...

...die Frage ist nur wie schnell der Hersteller darauf reagiert und das war in diesem Falle echt Spitze. Aber der Reihe nach.

Am Montag traf endlich die lang ersehnte Lieferung neuer Blåvand Bolcher aus Dänemark bei uns ein. Wir haben sie seit Herbst letzten Jahres im Sortiment.

Wie das dann nun mal so ist, waren einige Tüten kaputt. Das kann schon mal vorkommen auf dem langen Transportweg von Dänemark nach Deutschland. Die Frage ist nur, wie der Hersteller damit umgeht. Wie wir es von anderen nordischen Manufakturen seit Jahren nicht anders kennen, wurde auch in hier sehr schnell und zügig der Schaden reguliert.

Da können sich echt manch deutsche Unternehmen mehrere Scheiben von abschneiden. Das war wirklich Spitze und erst ein Grund mehr und schon auf die nächste Lieferung zu freuen. Sind die Bolcher von Jütlands Westküste eben doch etwas besonderes. Den Unterschied zu anderem Süßkram schmeckt man.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Tyska Delikatesser jetzt online!

Schon lange bewegte uns der Gedanke deutsche Lebensmittel, tyska delikatesser auf einem optimalen Wege in Schweden anbieten zu können. Wächst doch einerseits mehr und mehr die deutsche Community in Schweden und das aus verschiedenerlei Gründen.

Haben doch andererseits die Schweden mehr und mehr die deutsche Küche entdeckt, was wir ganz privat immer wieder feststellen. Mal ist es dieses und mal jenes Mitbringsel aus Deutschland, was die Herzen in Schweden höher schlagen läßt.

Da nun schon seit Ende 2007 der Import nordischer Produkte nach Deutschland via balticproducts.eu und renleder.de sich wachsender Beliebtheit erfreut, dachten wir uns, dass dies auch in der anderen Richtung funktionieren wird.

So werden wir die nächsten Tage und Wochen dazu nutzen die URL tyskadelikatesser.se mit Leben zu erfüllen. Sie ist seit wenigen Minuten online.

Ist Bio wirklich gesünder?

Eine interessante Fragestellung, die seit Jahr und Tag kontrovers diskutiert wird.  Unternehmen wir deshalb im weiteren den Versuch der Sache etwas auf den Grund zu gehen. Bio ist nämlich per se gesund und unser aller täglich Brot! Oder essen Sie etwa Nägel aus Eisen oder gläserne Lampenschirme zum Frühstück?

Da dem aber nun einmal so ist, dass jedes Lebensmittel immer Bio ist, kann man natürlich mit der Bezeichnung Bio hinreichend viel Schindluder treiben. Mal sind es Händler und mal eben Erzeuger, die mit diesem Marketingtrick ihre Ware mal eben schnell ein paar Cent teurer machen und genau darum geht es. Es geht nur darum, wie Ihr Geld in die Tasche des anderen kommt und da ist eben manch Zeitgenossen und natürlich auch manch Zeitgenossin heute jedes Mittel recht.

Für den kleinen Vorteil des Momentes da verkauft so manch einer zur Not seine Schwiegemutter. Die ist ja schließlich auch irgendwie Bio :-)

Bleibt dem Verbraucher nur, sich nicht weiter von dem vielen Bio einlullen zu lassen und da zu kaufen, wo er ein gutes Gefühl hat, wirklich ordentliche Ware zu erhalten. Dies soll ein Beispiel erklären.

Allgemein hinreichend bekannt ist, dass Fruchtsäfte egal ob Birkensaft, Moosbeerensaft, Mädesüßsaft oder Blaubeersaft sehr gesund sind. Sie enthalten alle samt hinreichend Antioxydantien und Vitamine. Man muss sie nur regelmäßig trinken und dabei ist vollkommen egal, wo sie herkommn. Wichtig ist nur, dass sie die Definition Saft wirklich erfüllen. Denn müssen sie zu 100% aus Fruchtsaft bestehen und dürfen lediglich mit Korrekturzucker, wie bei Moosbeerensaft aus geschmacklichen Gründen üblich versetzt werden.

Wenn dem dann aber wirklich so ist, dann ist egal, ob auf der Flasche Bio drauf steht oder nicht. Ein Saft der wirklich zu 100% aus Fruchtsaft besteht ist er per se Bio! Sonst wäre er ja kein Saft!

Dienstag, 3. Februar 2015

Kann man eigentlich unverpackt einkaufen?

Eine interessante Frage. Berichteten doch vor einiger Zeit diverse Medien über diese aus BERLIN kommende Idee. Da es nun aber recht ruhig darum wurde, sei uns nachgesehen, wenn wir uns hier dazu einige Gedanken machen.

Mutter Natur wird ihren sehr guten Grund gehabt haben, dass sie vor Millionen von Jahren Pflanzen und Tiere in die Wiege legte, nichts unverpackt zu transportieren. Der Samen einer märkischen Kiefer steckt damals wie heute in einer sehr sicheren Verpackung, die sich Tannnzapfen nennt. Auch befindet sich das Küken bis es selbstständig atmen kann in einer Verpackung namens Ei.

Wer nun aber im Jahre 2015 darüber nachdenkt, was auch immer unverpackt verkaufen zu wollen, der hat dieses Thema nicht zu Ende gedacht. Lagert er oder sie das Problem doch nur an den Verbraucher aus. Wo ist bitte der Unterschied, ob ich im Laden einen Beutel mitnehme oder den Beutel von zu Hause mitbringe? Beutel bleibt nämlich einfach Beutel!

Viel wichtiger ist es sich darüber Gedanken zu machen, welche Verpackung ich nutze und da ist Tatsache wirklich hinreichend genug Handlungsbedarf. Natürlich ist die Plastetüte alles andere als unserer Umwelt dienlich. Ergo wäre es eine tolle Geschäftsidee wie einst in Ost und West üblich Einkaufsnetze aus Garn zu nähen und an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

So ein Einkaufsnetz passt Tatsache in jede Hosentasche und ist bei Bedarf schnell bei der Hand. Noch Ende der 1980er war dies in weiten Teilen Europas der Standard beim einkaufen schlechthin. Wenn man demzufolge nun also das Pferd nicht vom Schwanze her aufzäumt, dann ist eine gute langlebige Verpackung durch nichts zu toppen.

Nehmen wir bspw. einen Rucksack oder die beliebte Totte aus Rentierleder. Da wird natürlich der eine oder andere sagen, ganz schön teuer das Teil, was ja auch stimmt.

Aber so ein Rucksack oder eine Totte aus Rentierleder ist Umweltschutz pur und wirklich sehr sehr nachhaltig!

Rentiere leben bekanntlich das ganze Jahr in freier Wildbahn und eben nicht in Massentierhaltung. Da die Sámi noch nie auf die Idee kamen, Rentierleder mittels chemischer Zusatzstoffe zu gerben, ist ein Stück Rentierleder Natur pur!
Da nun aber so ein Rucksack oder die Tott aus Rentierleder mehrere Jahrzehnte lang halten, ergibt sich eine interessante Rechnung:

Nehmen wir einmal an, so ein Rucksack kostet über den Daumen 200 Euro, dann sind das bei zehn Jahren Nutzungszeit gerade einmal 20 Euro pro Jahr bzw. gerade einmal pro Tag nur sage und schreibe 0,054 Cent. Was kostet bitte die Plastiktüte im Supermarkt Ihrer Wahl?

Montag, 2. Februar 2015

Rückenschmerzen, Verspannungen? Schon einmal das Schmerzwegholz Finnhook probiert?

Wohl jeder kennt Rückenschmerzen und Verspannungen jeglicher Art. Gerade heute wo die Mehrzahl in Bürojobs tätig ist, hat man oft ewig lange ein und dieselbe Sitzhaltung und wenn man dann aufsteht, zieht es hier und drückt es da.

Dem entgegen zu wirken ist der in Finnland Schmerzweghaken genannte Finnhook geradezu ideal. Er passt in jede Aktentasche bzw. jeden Rucksack und ist in einer Arbeitspause schnell zur Hand.

Oft reichen dann schon einige Minuten Entspannungsübung mit dem Finnhook und der Schmerz ist w wie weg. Diese Form der Selbsttherapie ist alle Male besser, als ggf. eine Operation wegen eines Bandscheibenvorfalles über sich ergehen zu lassen, die sehr sicher genau das Gegenteil von angenehm ist. Auf Youtube finden Sie hinreichend viele Übungen die man mit dem Finnhook machen kann. Aus eigener Erfahrung können wir nach nun mehreren Jahren Nutzung des Finnhook berichten, dass es wirklich eine tolle Sache ist, dass die Finnen da mit recht einfachen Mitteln auf die Beine stellten. Beleg einmal mehr dafür, dass Moderne und Kreativität nicht immer zwingend etwas mit Elektronik zu tun haben muss.

Produkt der Woche: Islandwolle aus unberührter Natur

Noch sind die Winterabende recht lang und der eine oder andere nutzt die dunklen Abende um dies oder das zu stricken. Hierfür eignet sich Islandwolle aus der unberührten Natur Nordeuropas sehr gut. Sie ist weich und anschmiegsam und man kann aus ihr die verschiedensten Dinge machen.

Neben Pullovern nach original nordischem Mustern sind es bspw. Hals- oder Pulswärmer wie Pullover und Strickjacken jeglicher Art.

Gefilzte Islandwolle eignet sich weiterhin sehr schön für dekorative Zwecke. Nutz man verschiedene Farben, dann kann sich man sich selbst recht einfach die schönste Wanddekoration fertigen und diese ins Fenser oder an die Wand hängen. Schön anzusehen ist es alle mal.

Sonntag, 1. Februar 2015

Online Kundenbewertungen sinnvoll oder Augenwischerei?

Diese Frage stellte sich uns letzten Freitag als uns gelinde gesagt ein Verkäufer eines Kundenbewertungssystems ein Ohr abkaute. Selbst nicht in der Lage nur den Hauch eines ROI, return of investment vorzulegen, ging es mal wieder nur um eines:

Wie kommt Ihr Geld in meine Tasche?

Also Hand auf´s Herz! Wie sinnvoll sind elektronische Kundenbewertungssysteme der Machart "4,7 von 5,0" oder gar "4,9 von 5,0 sind zufrieden" wirklich? Ehrlich gesagt nicht viel. Kann doch niemand einschätzen ob Statements der Form

"Super tolle Lieferung, Ware wie beschrieben und schnell geliefert" 

nicht ein gefakt sind. Vor allem wenn sich alle Kundenfeedbacks durch die Bank weg in der Skala 4,85 und höher von 5 bewegen.

Da denken wir, ist der von uns begangene Weg schon sinvoller. Sie finden auf unserem balticproducts.eu wie auf unserem renleder.de die Kategorie Über uns. Dort veröffentlichen wir real gelaufene Kundenmeinungen, wovon man sich recht einfach überzeugen kann. Kein Mensch ist in der Lage, soviele verschiedene Schreibstile nach ahmen zu können.

Übrigens: Diese vielen Kundenbewertungssysteme kosten ganz nebenbei gesagt eine ganze Menge Geld. Geld, was der Händler zwangsläufig auf die Preise umlegt. Wer aber kein Kundenbewertungssystem nutzt, der muss auch keine Kosten umlegen.

So bleibt am Ende des Tages die gute alte Weisheit: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Produkt A, B, C etwas taugt und online Händler X, Y oder Z in Ordnung ist, dann fragen Sie in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis nach. Das war schon zu Zeiten wo es kein Internet gab, der beste Weg.

Wenn Oma Meier, Opa Müller, Tante Elfriede und Onkel Franz das Produkt A von Hersteller B seit Jahren nutzen und dieses immer wieder bei Händler C kauften, dann hat das alles irgendeinen Sinn! Deren Statement ist viel hilfreichr als ein im Web stehendes anonymes Super toll, ganz bezaubernd...

Bemerkenswert: Mehrfachverwendung von Weihnachtsbäumen Made in Sweden

Während anderenortes nach dem Fest bis weit in den Januar hinein Weihnachtsbäume verbrannt werden, haben pfiffige Schweden auf der Insel Öland eine ganz andere Idee.

Sie nutzen diese einer Meldung der Zeitung Barometern zufolge als Laichsubstrat für Hecht, Barsch, Zander & Co.

Dazu werden die Weihnachtsbäum zu Bündeln geschnürt und an typischen Laichplätzen wie bspw. unter Bootsstegen im Wasser versenkt.

Wenn dann in wenigen Wochen die Fische mit dem laichen beginnen, finden sie eine ideale Unterlage zur Eiablage. Zwischen den vielen Tannenzweigen können sich dann die frisch geschlüpften Fische gut verstecken und sind so vor Fressfeinden wie der Strömung sicher.

Auf der anderen Seite macht dies natürlich die schwedische Insel Öland noch attraktiver. Unter Kennern ist Öland schon lange ein Geheimtip für Petrijünger. Speziell der Norden Ölands verspricht reichen Fang. An Neptuns Åkrar, Neptuns Feldern ist ein guter Platz, um Meerforellen zu fangen. Einen Steinwurf weiter in GRANKULLAVIK wird gern auf Hecht geangelt. Bleibt nur noch zu sagen: Petri Heil!